SapientNitro ist eine der führenden Digitalagenturen weltweit. Sie arbeitet für Unternehmen wie Citigroup, Coca-Cola, Deutsche Telekom, Disney, Mars, O2, Star Alliance, Target und Vodafone und unterhält Niederlassungen in Nordamerika, Europa und Asien-Pazifik. in regelmässigen abständen veröffentlichen sie sorgfältig recherchierte Studien. Eine kleine Digitalagentur wie wir kann so eine Studie zwar nicht beauftragen, aber sie kann sie aufmerksam lesen und daraus lernen. ein aktuelles Beispiel für eine solche Studie ist der Trend Report 2012, den wir hier gerne vorstellen.
Sapient hat im Rahmen dieser Studie festgestellt, dass immer mehr Internetanwender sich in ihrem Konsumverhalten nicht mehr allein auf Empfehlungen ihrer Social-Web-Freunde verlassen, sondern die Bestätigung bei anerkannten Experten suchen. Durch transmediales Storytelling können Werbetreibende von dieser Entwicklung profitieren. Und das ist nur einer der sieben wichtigsten Trends, die das Expertenteam von SapientNitro im Digital Marketing für 2012 entdeckt hat. Die anderen sechs Entwicklungen betreffen die Aspekte semantische Web-Analysen, Kundenerlebnisse durch Technologie, die digitale Unterstützung des Einzelhandels, Cloud-Computing, das Echtzeit-Informationsbedürfnis der Nutzer und die Entdeckung des Kunden als Co-Produzenten.
„Die Trends im digitalen Marketing zeigen die ungebremste Konvergenz von Technologie und Kreativität. Für Kommunikationsverantwortliche erweitern sich dadurch nicht nur die Kanäle, es erweitern sich auch die Funktionalitäten. Das Verständnis der neuen Medien und somit das Verständnis der Technik werden für erfolgreiches Marketing und nachhaltigen Verkaufserfolg (über-)lebensnotwendig. Dies ruft genau die Kompetenzen auf, über die unsere Idea Engineers im reichen Maße verfügen“, so Wolf Ingomar Faecks, Geschäftsführer SapientNitro Deutschland und GWA Vorstandsmitglied.
1. Transmediales Storytelling
Konsistente Botschaften über alle Kanäle ist hier entscheidend. Durch die Unmenge der Empfehlungen im Social Web suchen die Verbraucher immer mehr den Zugang zu ausgewiesenen Experten. Diese Entwicklung können Unternehmen nutzen, indem sie ihre „Storys“ durchgängig, authentisch und glaubwürdig über alle Kommunikationskanäle erzählen – also über die klassischen Kanäle Fernsehen, Radio, Printmedien ebenso wie über digitale und mobile Medien sowie Social Media. Die Kunst des transmedialen Storytellings besteht darin, die Stories aus vielen Einzelelementen zusammenzusetzen, um die Gesamtwirkung auf den Konsumenten zu intensivieren.
2. Daten als der heilige Gral
Die Unmenge der erfassbaren Daten geht heute deutlich über die Datenmenge hinaus, die konsumiert werden kann – eine Entwicklung, die man unter dem Schlagwort „Big Data“ zusammenfasst. Der „Heilige Gral“ bei der Datenerfassung ist eine zentrale Datenbank mit einem individuellen Profil des Kunden und aller mit ihm verbundenen Informationen: die Daten der Kunden sowie ihre Verkaufs-, Marketing- und Werbebeziehungen, ihre Transaktionen, ihr Verhalten und ihre sozialen Verbindungen. Unternehmen müssen in der Lage sein, diese in real time zu nutzen, um die nächste Aktion vorauszusagen und die Markenführung zu verbessern. Ermöglicht wird dies durch semantisches Computing.
3. Technologie schafft emotionale Kundenerlebnisse
Der Einfluss von Technologie auf die Kundenerlebnisse wächst rasant und wird weiter wachsen – diesen Trend müssen auch klassische Werber auf der Rechnung haben. Andererseits drängen auf der Technologie-Schiene auch Technologieanbieter in den Markt – siehe Google. Als eine Kerntechnologie entpuppt sich hier HTML5. Die Webprogrammiersprache hat nicht nur alle möglichkeiten für Innovationen im Internet geöffnet. Sie wird auch verstärkt für plattformübergreifende Kreationen eingesetzt – vom mobilen Endgerät über Tablets bis zum interaktiven Fernsehen. Darüber hinaus erreicht die Konnektivität heute neue Ausmaße: iCloud und Google+ machen beispielweise beide die Synchronisierung von Inhalten über die Cloud und die Konvergenz von Mobiltelefonen, Tablet-PCs und TV-Geräten möglich.
4. Digitale Technologie bereichert Einzelhandel
Die Integration der realen mit der digitalen Welt bietet große Chancen für den Handel. Beispielsweise beginnt das digitale Kundenerlebnis durch innovative Schaufenster mit Technologien wie Augmented-Reality oder Gestenerkennung. Das alles bevor überhaupt ein Kunde das Geschäft betritt. Zusätzlich erhöhen digitale Installationen die Verweildauer im Geschäft. Die RFID-Technologie, QR-Codes, Augmented-Reality-Installationen bereichern die Informationen zu den ausgestellten Produkte und laden die Kunden zu Interaktionen ein. Interaktiver Spiegel und Tablet-Mehrzweckanwendung unterstützen die Fachberatung im Geschäft.
5. „Cloud-Computing“ schreitet voran
Cloud-Computing wird immer bedeutungsvoller. Der schnelle Zugang zu Speicher- und Rechenressourcen senkt für viele smarte Start-ups die Einstiegsbarriere für neue digitale Services. Amazon AWS nimmt hier auf der Infrastruktur Seite als Host für beliebte Services wie Netflix, Foursquare, BackType, HootSuite, IMDb oder Yelp eine Führungsrolle ein. Auch hier wird am Ende des Tages der erfolgreich sein, der dem Kunden die beste Erfahrung und das attraktivste Angebot liefern kann. Ganz vorne sind hier Content-Services wie iCloud, Google+, Spotify, Pandora oder Kindle.
6. Alles in Echtzeit
Ob SMS, Social-Network-Streams, Chats oder Feeds – Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit wird wichtiger als die klassischen Kommunikationswege und verändert das Verhalten der Kunden. Marken müssen diesen neue Echtzeit-Informationsbedarf bedienen können. Wer hier leichten Zugang bieten kann, gilt als relevanter. Und je besser es Unternehmen gelingt, historische und aktuelle Daten zu der Demografischen Aspekten, Social Media-Verhalten bis hin zu Transaktionshistorie und Psychografie zu verarbeiten und daraus Learnings für zukünftiges Verhalten herauszuziehen, desto mehr Chancen hat es, erfolgreich mit den Kunden zu interagieren.
7. Collaboration und Mitgestaltung
Der Kunde als Produkt-Entwickler: Kunden sind durch die zunehmend offen gestaltete Kommunikation zwischen Brand und ihrer Community hoch motiviert, sich am Innovationsprozess zu beteiligen. Clevere Unternehmen geben ihren Fans viele Möglichkeit, als Markenbotschafter auch andere von der Marke zu überzeugen, ihre Verbindungen zu beeinflussen und kritisches Feedback zu leifern. Ein Beispiel hierfür ist Sneakerpedia von Footlocker: Die Community lädt Turnschuhfans ein, Beiträge zu schreiben und sich mit Gleichgesinnten über ihre Sammlungen und ihre Leidenschaft auszutauschen. Dabei entsteht eine „Erkenntnis-Fabrik“ für Footlocker. Turnschuhbedürfnisse könne dadurch nach Kriterien wie demografische und kulturellen Faktoren, Standort, Saisonabhängigkeit und viele andere aufgeschlüsselt werden. Ein weiterer Schritt bei der Beteiligung von Befürwortern ist die echte Mitgestaltung aller Brand Aspekte – von der Erneuerung des Markenerlebnisses im Shop über frische Werbeideen bis hin zu Produkt-Innovationen selbst. Diese Mitgestaltung stiftet Identifikation mit dem Brand.
Mehr Informationen zu diesen Trends und noch viel mehr Themen finden Sie auch im Insights 2012 Report von SapientNitro: Es lohnt sich wirklich, den kostenlos herunterzuladen: http://www.sapientnitro.com/insights
Und wenn Sie zufällig zuständig sind für die digitale Markenführung eines Major Brands und einen siebenstelligen Online Etat haben, dann empfehlen wir von FP interactive mit voller Überzeugung Sapient Nitro! Alle anderen sind bei uns besser aufgehoben.
18. Dezember 2011:

